Wir und der Wein

Der Blaufränkisch gehört ganz sicher zu unseren Lieblingsrebsorten. Gemeinsam versuchen wir die unterschiedlichen Bodenbeschaffenheiten und deren Auswirkungen auf den Geschmack der Weine im gesamten Burgenland zu erkunden. Dabei treffen wir auf viele unserer Freunde, die zu den besten Winzern Österreichs zählen, und ebenfalls gerne feine Weine verkosten: Mike & Markus Faulhammer, Georg Wieder, die Wellanschitz-Brüder, und viele viele mehr ...

Wer nicht genießt, wird ungenießbar.

Das Lebewesen Wein

Wir lieben fruchtige, mineralisch würzige Rotweine mit kühlen Aromen.
Und so sollen auch unsere Weine schmecken.

Es ist nicht wichtig, dass ein Wein in einer nationalen oder internationalen Bewertung gut abschneidet, sondern, dass der Wein sauber und trinkanimierend ist. Wein ist gut, wenn er schmeckt.

Das Südburgenland und der Eisenberg

Das Südburgenland erstreckt sich nahe der ungarischen Grenze und gilt ob seiner Verträumtheit und idyllischen Landschaft als wahres touristisches Juwel. Im Südburgenland gibt es mehr als 300 Sonnentage im Jahr. Das färbt sich natürlich auch auf das Gemüt und Gehabe der Menschen, die da leben, ab.

Der Eisenberg ist der Mittelpunkt des Südburgenlandes, was den Weinbau betrifft. Hier herrscht ein Kleinklima vor, das durch viele heiße Sonnentage und kühle Nächte im Sommer sowie durch einen klimatisch angenehmen Altweibersommer Weine von besonderer Güte hervorbringt.

An den Hängen des Eisenberges findet man vor allem Schieferböden, die mineralische Weine hervorbringen. Die unteren Lagen haben eisenhältige Lehmböden, die tanningeprägtere Weine hervorbringen. Beide Bodentypen sind einzigartig in Österreich und sorgen für unverwechselbare Weine.

Die edle Sorte: Blaufränkisch

Im Südburgenland ist Blaufränkisch die absolute Leitsorte im Rotweinbereich und genießt nahe der ungarischen Grenze eine lange Tradition. Hier findet diese Sorte auch die allerbesten Bedingungen vor. Die Böden und das Klima in den Weinbergen von Deutsch-Schützen und Eisenberg bedeuten die besten Voraussetzungen für diese edle Sorte. Mineralik, Würze und Fruchtigkeit zeichnen diese Rebsorte aus.

Dem Standort der Blaufränkisch-Rebanlagen kommt eine sehr wichtige Rolle zu. Als spätreifende Sorte benötigt sie nämlich am besten südliche Lagen. Sie gilt als nur gering fäulnisanfällig und gedeiht sowohl auf etwas schwereren wie auch auf Schieferböden gut und verträgt auch einen höheren Kalkgehalt. Als ideal haben sich Böden mit steinigen Einschüben oder – wie zum Beispiel am Eisenberg sehr verbreitet – schieferartige Untergründe bewährt. Da kann sie dann bei entsprechender Ertragsbegrenzung ihre ganze Klasse und Finesse so richtig zur Geltung bringen.